Montag, 21. November 2016

Kardinal Schönborns Lügen


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Frau Nationalratspräsidentin Bures plante den Staatsakt "Geste der Verantwortung" für ehemalige Heimkinder ursprünglich ohne Beisein der Kirche. Ein halbes Jahr ging es aber hinter den Kulissen hoch her, weil sich Kardinal Schönborn unbedingt als Staatsaktredner mit hineindrängen wollte.

 


Dort sagte er: „Ich bitte um Vergebung. „Wir haben vertuscht, wenn Missbrauch bekannt geworden ist, Leute versetzt und nicht abgesetzt. Ich bitte um Vergebung“. Er betonte, dass die Kirche wissentlich Täter versetzt hat.

 


Seine Rede hätte so lauten müssen: „Ich selbst habe bereits verurteilte Kinderschänderpriester in Nacht- und Nebelaktionen versetzt, oder bei vielen Tätern die Überlieferung an die Gerichtsbarkeit verhindert oder blockiert. Ich habe frühe Aufdecker dieser Sachen durch meine Sprecher schwerst diffamieren lassen, ihnen geschadet und sie verleumdet. Dank Frau Nationalrätin Bures kann ich mich heute bei diesem Staatsakt getrost der Öffentlichkeit präsentieren ein schwammiges Schuldeingeständnis machen und um Vergebung bitten, denn es ist ja bereits alles verjährt, was man mir sonst hätte vorwerfen können, mir kann also gerichtlich nichts mehr passieren. Aber ich bin anständig und danke deswegen ab, weil mein Verhalten nicht ordentlich und auch straffällig gewesen ist.“

 


Vor Jahren reichte ich bei der Wiener Staatsanwaltschaft eine 244seitige Anzeige (ein Jahr Arbeit) gegen Kardinal Schönborn auf Verdacht der üblen Nachrede, Begünstigung, Verleumdung, unterlassener Hilfeleistung, vorsätzlicher Gemeingefährdung, verbotener Intervention, kriminelle Vereinigung, Vertuschung, Mittäterschaft durch Mitwisserschaft, Begünstigung von Straftaten gem. §§ StGB 111, 114, 299, 297, 95, 176, 278, 311, 312, 308 ein. Die Anzeige wurde von der Staatsanwaltschaft mit der Begründung sofort zurückgelegt, dass mich selbst das ja gar nicht betreffe, was ich da Schönborn so alles vorwerfe:


 

http://3.bp.blogspot.com/-T-ZhlvQ3nIM/Vj8xaP5RhbI/AAAAAAAAZic/2In7aBD3408/s1600/Kardinal%2BSch%25C3%25B6nborn%252C%2BZur%25C3%25BCcklegung%2Bvon%2BMichael%2BTfirsts%2BAnzeige.jpg

 


Im Jänner 2004 (lange vor einer Klasnik-Komission) unterschrieb ich im erzbischöflichen Palais einen Schweigeldvertrag mit folgendem Wortlaut:

„Herr Tfirst erhält ohne Anerkennung einer diesbezüglichen Rechtspflicht durch die Erzdiözese Wien einen Betrag von € 3.700,- ausbezahlt. Dieser Betrag wird zur Abgeltung aller Ansprüche aus allen möglichen Rechtstiteln im Zusammenhang mit den von Herrn Tfirst beschriebenen Tatbeständen des sexuellen Missbrauchs und der sexuellen Belästigung durch Priester oder haupt- oder ehrenamtliche Mitarbeiter der römisch- katholischen Kirche geleistet und angenommen. Herr Tfirst erklärt, in Hinkunft keinerlei Forderungen aus dem Sachverhalt gegen Einrichtungen der römisch-katholischen Kirche, deren Mitarbeiter oder Repräsentanten zu erheben und verpflichtet sich, diese von ihm geschilderten Vorkommnisse auch nicht Dritten gegenüber oder in einer für Dritten wahrnehmbarer Weise zu erwähnen, insbesondere zu veröffentlichen."



Nachdem ich diesen Schweigegeldvertrag unterschrieben habe, konnte ich gleich danach zu meinem Erstaunen eruieren, dass Kardinal Schönborn schon etliche andere Missbrauchsopfer davor solche Schweigegeldverträge unterschreiben ließ.

 


Schönborn gab damals auch folgende Anweisung, dass damals alle mit Missbrauchssachen Beauftragen der Kirche angehalten wurden, möglichst schnell die Opfer zu Zustimmungen zu Mini-Abgeltungen zu überreden.“

 


Dazu möchte ich erwähnen, dass ich im Jahr 2004 einen Aufruf in der ORF Sendung “Vera“ machte (2003 machte ich ihn schon in Deutschland in der Sendung "taff"), dass sich endlich einmal weitere Missbrauchsopfer des katholischen Klerus mit ihren Erlebnissen an die Öffentlichkeit wagen sollten.

 


Meine Aufrufe waren so erfolgreich, dass immer mehr Opfer mit ihren Erlebnissen an die Öffentlichkeit gingen, und 6 - 7 Jahre später schossen die Missbrauchskommissionen in Österreich und Deutschland wie Pilze aus dem Boden. Außerdem entstanden und entstehen bis dato unzählige Dokumentationen von Opfern über deren Leid, aber Konsequenzen bei Vertuschern gibt es nach wie vor bis dato keine.



Seit 2005 wird an Groers Todestag jährlich eine "Groer ist völlig unschuldig Zeremonie" an dessen Grab abgehalten und seit damals mache ich darauf aufmerksam.

 

 

Am Grab des Kardinals finden sich bereits hundert Votivtafeln (Basis für eine Seligsprechung), die von dankbaren Gläubigen angebracht wurden. Ich will, dass dieser Groerblödsinn eingestellt wird, doch bis dato wird diese Zeremonie unter der Leitung von Bischöfen, Äbten usw. weiter durchgeführt und Göttweig (Groers Heimatkloster) entsendet dazu immer einige seiner Mitbrüder. Nichts wird bis dato dagegen unternommen. 

 

 

Kardinal Christoph Schönborn sagt erst vor ganz kurzer Zeit (14.9.2016) am Ende eines Interviews, dass Dr. Prüller in der Kirchenzeitung „Der Sonntag“ unter dem Titel „Über moralische Gewissheit und Gedenken an seinen Vorgänger Dr, Groer“ führte auf die Frage: „Beten Sie für Kardinal Groer?“ folgendes: „Ja. Und ich vertraue darauf, dass er mir ein Fürsprecher ist.“

 

 

 

Hier sind einige Beweise von Groer als anerkannten Fürsprecher. Diese Fürsprecherei ist die Vorstufe für eine Selig- und Heiligsprechung:

 

 

http://2.bp.blogspot.com/-fjm9o8sZk5k/VppoMaPIBxI/AAAAAAAAabE/wOuyHFVhiI4/s1600/Kreuznet%252C%2BGroer%2B%2Bgeplante%2BSeligsprechung%2B3.jpg

 

 

http://4.bp.blogspot.com/-Y9Ua3Wepf7E/VppoQRjjv9I/AAAAAAAAabM/DcCBPokGxQk/s1600/Votivtafeln%2Bauf%2BGroers%2BGrab.jpg

 

 

http://1.bp.blogspot.com/-4s9oJqQXg2g/VppoTcXjd9I/AAAAAAAAabU/BORcYA3_GvM/s1600/Votivtafeln%2BGrab%2BGroer%2B1%252C%2BSeligsprechung%252C%2BHomepage%2BMichael%2BTfirst.jpg

 

 

http://1.bp.blogspot.com/-LieOdcHd5Pc/VppoWQKS2rI/AAAAAAAAabc/U89HJ9ui7qM/s1600/Votivtafeln%2BGrab%2BGroer%2B2%252C%2BSeligsprechung%252C%2BHomepage%2BMichael%2BTfirst.jpg

 

 

http://3.bp.blogspot.com/-ZDqksqRE7O4/VppoArw9j7I/AAAAAAAAaas/b7QTXOfVeio/s1600/An_Groers_Grab_geplante_Seligsprechung_1.jpg

 

 

http://2.bp.blogspot.com/-lcxuFt70Wik/VppoIbILMsI/AAAAAAAAaa8/M_k4n5g9u9A/s1600/An_Groers_Grab_geplante_Seligsprechung_3.jpg

 

 

http://3.bp.blogspot.com/-9AGwAfIAu80/VV8vZI9ikHI/AAAAAAAAVsI/NbKfFqP01Ss/s1600/Nuntius%2Bund%2BGroer%2B1.jpg

 

 

http://2.bp.blogspot.com/-J-bDjFnozHc/VV8vfkiRyUI/AAAAAAAAVsQ/X39K4SpuE7s/s1600/Nuntius%2Bund%2BGroer%2B2.jpg

 

 

http://1.bp.blogspot.com/-tNzV6A-FSnM/VsnGRbbXbCI/AAAAAAAAar0/V5UkYlsMFT0/s1600/2012%2Bist%2Bneben%2Banderen%2BG%25C3%25B6ttweigern%2Bauch%2Bder%2BG%25C3%25B6ttweiger%2BPater%2BMaurus%2BKocher%2Ban%2BGroers%2BGrab.jpg





Kardinal Schönborn nimmt einen der fundamentalistischsten Hauptbetreiber dieses schäbigen Groerschauspiels scheinbar allzugerne in Schutz, denn im Dezember 2106 wurde bekannt, dass der Benediktinerpater Ludwig Maria Gmoser Volksschülern erklärte, dass es kein Christkind gäbe und die Eltern die Geschenke anstelle des Christkinds bringen.

 

 

 

Kardinal Schönborn schreib darauf am So, den 4.12. 2016, in der Kronenzeitung folgenden Leserbrief: Ein Priester meiner Diözese, der Pfarrer von Guntersdorf, hat am Rande einer Adventfeier in der Volksschule auf die Frage einiger Kinder diesen erklärt, dass die Christen zwar an ein Christkind glauben, aber nicht an eines, das Geschenke unter den Baum legt. Man kann durchaus der Meinung sein, dass hier eine diplomatische Antwort („Fragt doch eure Eltern!“) besser gewesen wäre. Aber nichts rechtfertigt das Ausmaß an Beschimpfung, das der Pfarrer in den letzten Tagen erleben musste. Es macht mich traurig, dass eine der aggressivsten Tiraden gegen den Pfarrer in der „Krone“ zu finden war, in einem „Brief“ von Michael Jeannée. Ohne Kenntnis der Tatsachen hat er den Pfarrer heruntergemacht und beleidigt. Zu Recht fordern Eltern einen achtsamen Umgang mit dem Zauber, den das Christkind im Leben der Kinder darstellt. Achtsamkeit sollte aber auch Prinzip des guten Journalismus sein, gerade in Zeiten der Polarisierung. Wir dürfen uns nicht daran gewöhnen, dass Aggression in unseren Medien alltäglich wird. Sehr gefreut haben mich die Wortmeldungen aus dem Elternverein und der Pfarre Guntersdorf, die ihren Pfarrer in Schutz nehmen. Auch ich möchte mich hier ganz klar vor den Pfarrer von Guntersdorf stellen. Er macht Fehler wie alle anderen auch - doch vor allem leistet er gute und wichtige Arbeit, die oft unbedankt bleibt. Daher an dieser Stelle mein Dank an euch alle, liebe Priester, für euren Einsatz, besonders jetzt um Weihnachten! (Ende des Leserbriefes von Kardinal Schönborn).

 

 

 

Über das hierbei mangelnde Feingefühl kann man verschiedener Auffassung sein, interessant ist bei dieser Sache aber die Person Gmoser, denn der Göttweiger Benediktinerpater Ludwig Maria Gmoser (aus der Göttweiger Depandance Maria Roggendorf) ist einer der Göttweiger Hauptbetreiber, dass der „Pädohomokardinal“ Groer bald einmal heilig gesprochen werden soll, wenn das letzte Groeropfer verstorben ist und endlich Ruhe eingekehrt ist:

 

 

 

http://2.bp.blogspot.com/-aWtcrfWSDPA/Vrs14P_THPI/AAAAAAAAaqU/_D-NL6VW8L8/s1600/Kreuznet%252C%2BKardinal%2BGroer%2Bgeplante%2BSeligsprechung%2B3.jpg

 

 

 

Im obigen Artikel von Kreuznet steht u. a.:…….Inzwischen mehren sich Berichte über Wunder, die auf die Fürsprache von Kardinal Groer geschehen sein sollen. Einige Beispiele schildert Pater Ludwig Maria Gmoser in der Zeitschrift „Vision 2000“. Am Grab des Kardinals finden sich bereits etliche Votivtafeln, die von dankbaren Gläubigen angebracht wurden……








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Die fliegenden Mönche von Göttweig:


 

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Freitag, 23. September 2016

Medienberichte Michael Tfirst






























































































































































Blog von Michael Tfirst - Kirchenmissbrauchsopfer und Gründer der Kunstrichtung Kath.art

 


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Klage gegen die Stadt Wien auf Entschädigung und Schmerzensgeld von € 30.000

 


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Michael Tfirst im Wiener Künstlerhaus


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Österreichs staatliches und kirchliches Missmanagement bei Missbrauchsfällen – von Michael Tfirst


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Kardinal Schönborns Lügen - Blog von Michael Tfirst


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Eine Gustav Klimt Verklimtung im Zuge der Kunstrichtung Kath.art, gegründet von Michael Tfirst


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Symposium Heimkinder – damals und heute, Blog von Michael Tfirst


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Art against Oblivion – Kath.art by Michael Tfirst


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Pressesprecher von Kardinal Schönborn, Dr. Michael Prüller, diffamiert öffentlich Missbrauchsopfer


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